Die Manufaktur

Handgefädelter Schmuck nach Gablonzer Art, entstanden in einer kleinen Werkstatt in Steyr.

Werktisch mit Glasperlen, Nadel und einem halbfertigen Anhänger
Zwei fertige Anhänger in Rosa und Champagner
Geschichte

Eine alte Technik, neu gefädelt.

Gablonzer Schmuck kommt aus Gablonz an der Neiße, dem heutigen Jablonec nad Nisou in Böhmen. Dort entstand ab dem 18. Jahrhundert eine weltbekannte Glas- und Schmuckindustrie. Nach 1945 brachten vertriebene Familien das Handwerk nach Bayern und Oberösterreich, unter anderem nach Enns, Kremsmünster und Steyr.

Andrea Herzig fädelt in dieser Tradition seit 2011 als „Erzeugerin von Waren nach Gablonzer Art“. Aus böhmischen Glasperlen, Rocailles und Schliffperlen entstehen Ohrringe, Ketten, Armbänder und Anhänger. Kein Stück wird nachgemacht.

Perlen und Werkzeug auf dem Werktisch Spiralcollier auf einer schwarzen Büste Fertige Ohrhänger an einem Glas
01

Die Perlen.

Böhmische Glasperlen, Rocailles, Wachs- und Schliffperlen, ausgesucht nach Farbe und Glanz.

02

Das Fädeln.

Mit Nadel und Faden, Perle für Perle. Ein Collier braucht viele Abende.

03

Das Unikat.

Kein Stück wird nachgemacht. Wenn es verkauft ist, ist es weg. Dafür hält es: Andrea repariert ihre Stücke selbst.

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Jedes Stück gibt es nur einmal.

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